
Das Risiko von Herz-Erkrankungen wurde bei Frauen lange Zeit unterschätzt. Die Forschung hatte
ihren Schwerpunkt vorwiegend bei den Männern.
Neueste Ergebnisse zeigen, dass Frauen ebenso gefährdet sind wie Männer, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Gerade in der heutigen Zeit, in der Frauen oft Mehrfachbelastungen
ausgesetzt sind, ist diese Thematik nicht zu unterschätzen.
Um so wichtiger ist es, Symptome
wahrzunehmen und zu erkennen, präventive Maßnahmen zu ergreifen und im Falle einer
Erkrankung umfassend naturheilkundlich zu begleiten.
Wie können sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen bemerkbar machen?
Die Ansprüche an die Kindererziehung steigen fortwährend, das Familienleben will bestmöglich
organisiert sein, die Karriere soll vorangetrieben, die Pflege von Eltern übernommen und die
Freundschaften gepflegt werden und das oft zu Lasten der eigenen Kräfte und Kapazitäten.
Dieser Mehrfachbelastung Stand zu halten bringt die Frauen immer wieder in Schwierigkeiten.
Das kann sich unter anderem durch Symptome wie Unruhen, Schlafstörungen,
Gewichtszunahme, Herz-Rhythmus-Störungen, Verdauungsprobleme, Schilddrüsenprobleme und
Haarausfall zeigen.
Welche Ursachen können hinter Herz-Kreislauf-Erkrankungen stecken?
Ist der moderne Lebensstil, wie falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Stress, dafür
verantwortlich? Oder gibt es noch andere Einflussfaktoren, die eine wesentliche Rolle spielen?
Wussten Sie, dass das weibliche Herz anatomisch kleiner ist als das männliche Herz, obwohl
jeder den Ausspruch kennt, Frauen haben ein „großes Herz“?
Die Herzgefäße sind ebenfalls feiner als beim Mann, was zur Folge hat, dass sie schneller an Elastizitätsverlust leiden. Das weibliche Herz ist dadurch anfälliger für Herzerkrankungen.
Denkt man beispielsweise an die Schwangerschaft und Geburt, wird schnell klar, dass das
weibliche Herz von Natur aus sehr leistungsfähig ist. Zugleich ist es aber auch ganz besonders
sensibel und empfindlich.
Auffällig ist, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen durch zunehmende und mehrfache
Risikofaktoren immer früher auftreten.
Risikofaktoren können sein:
- Doppelbelastung
- Stress
- Fast Food
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Rauchen
- Familiäre Vorbelastung
- Psychosoziale Stressoren
- Hohe Cholesterinwerte/Fettsäurewerte
- Diabetes mellitus/Zuckerkrankheit
Ich wünsche allen Frauen,
- dass Sie mehr Aufmerksamkeit erfahren, ernst genommen werden mit ihren Befindlichkeiten und eine rechtzeitige Diagnostik über Risikofaktoren stattfindet,
- dass das erhöhte Risiko an einer Herz-Kreislauf-Störung zu erkranken, allumfassend, unter Einbeziehung von Körper, Seele und Geist rechtzeitig erkannt und behandelt wird,
- dass Sie den Mut haben, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen,
- dass Sie die Möglichkeiten der Prävention ausschöpfen, sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie.
Die Entscheidung muss nicht lauten: Schulmedizin oder Naturheilkunde. Wir haben die Möglichkeit ein „und“ zu setzten, d. h. Schulmedizin und Naturheilkunde ist immer zusammen möglich.



