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Brustvergrößerung für junge, sportliche Frauen

Dr. med. Simon Ahrens

Plastischer & Ästhetischer Chirurg, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Handchirurg
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In den letzten Jahren haben sich zunehmend jüngere, sportlich aktive Frauen mit dem Wunsch einer Brustvergrößerung vorgestellt. Sie trainieren regelmäßig im Fitnessstudio, laufen, schwimmen oder betreiben Ausdauersport. Diese Frauen haben sportbedingt einen niedrigen Anteil an körpereigenem Fett, wodurch feste, wohlproportionierte Körperpartien entstehen. Dieser an fast allen Körperpartien gewünschte Effekt wirkt sich unvorteilhaft auf die Brustdrüse aus. Die Brust wird kleiner und verliert an Volumen, Fülle und Form.

Welcher Eingriff eignet sich für sportlich aktive Frauen?

Sportlich aktive Frauen wünschen sich häufig mehr Brustvolumen, ohne dabei auf das natürliche Aussehen ihrer Brust mit natürlicher Haptik und Beweglichkeit verzichten zu wollen. Eine Eigenfetttransplantation kommt nicht infrage, da nicht genügend körpereigenes Fett zum Transplantieren bei einer schlanken durchtrainierten Frau gewonnen werden kann. Die Brustvergrößerung mittels Implantat stellt die einzige anzubietende operative Lösung dar. Dabei werden modernste Silikonimplantate, die in ihrer Verformbarkeit und Haptik der Konsistenz von Brustdrüsengewebe gleichen, implantiert.

Welches Implantat ist das richtige?

Diese sehr weichen, sicheren Implantate mit einer lebenslangen Haltbarkeitsgarantie wurden speziell für junge, sportliche Frauen entwickelt. Sie geben der Brust eine natürliche Form und gleichen das fehlende Volumen aus – vergleichbar mit Eigenfett. Das individuelle Aussehen der Brust bleibt bestehen. Diese modernen Implantate müssen nicht vollständig unter den Muskel eingebracht werden, da sie durch ihre natürliche Haptik beim Berühren kaum von eigenem Brustdrüsengewebe zu unterscheiden sind. Das Implantat wird im oberen Bereich zu ca. 2/3 mit Brustmuskelfasern bedeckt, damit es im Laufe des Lebens durch den natürlichen Alterungsprozess etwas absinken kann. Der Brustmuskel wird bei der Operation lediglich angehoben, um das weiche Implantat zu platzieren.

Welche Vorteile hat das minimal-invasive Verfahren?

Durch die minimal-invasive Operationstechnik in Kombination mit dem sehr weichen Implantat und dem Narben sparenden Hautschnitt entstehen nur minimale postoperative Beschwerden und eine frühzeitige körperliche Belastbarkeit ist möglich. Da der Hautschnitt und operative Zugangsweg sehr klein sind, werden die Bänder, die die Unterbrustfalte bilden, nur minimal geschwächt und das Implantat wird besonders gut gehalten. Eine spezielle vierschichtige Nahttechnik unterstützt zusätzlich diese stabile Implantatlage. Kraftsport oder Lauftraining sind ohne die Gefahr eines Absackens oder Verrutschens des Implantates möglich. Durch die vierschichtige Nahttechnik wird die Spannung im Bereich des Hautschnittes deutlich reduziert. Dadurch entstehen nur minimale Narben, die kaum zu erkennen sind. Bei dieser speziellen Operationstechnik wird die Drüse in der Regel nicht verletzt und somit die Stillfähigkeit nicht eingeschränkt. Ein spezielles Nachbehandlungskonzept gewährleistet, dass die Narbe nur noch minimal zu erkennen ist.

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